Neues

Aspern J4, Wien – Baufortschritt

Die Portale der Caves wurden in den letzten Tagen eingebaut und die meisten Fenster sind auch bereits versetzt. Während auf die ersten Flächen des Wärmedämmverbundsystems aufgebracht werden, wird an den anderen Bauteilen die Holzfassade bereits komplettiert. Auch die Geländer sind … Weiterlesen

Aspern J4, Wien – Baufortschritt

Während den letzten sommerlichen Wochen wurde in der Seestadt nicht nur gebadet sondern auch fleißig gearbeitet. Die beiden niedrigeren Bauteile B1 und B2 sind mittlerweile im obersten Geschoss angekommen, während der Turm in Richtung See ungefähr bei der halben Höhe … Weiterlesen

Aspern J4, Wien

Projektdaten

Verfahren
Auswahlverfahren
Bauherr
ÖSW Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft
Feldgasse 6-8
1080 Wien

WBV-GPA Wohnbauvereinigung für Privatangestellte
Werdertorgasse 9
1010 Wien
Auftraggeber
ÖSW Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft
Feldgasse 6-8
1080 Wien

WBV-GPA Wohnbauvereinigung für Privatangestellte
Werdertorgasse 9
1010 Wien
Ort
Janis-Joplin-Promenade (Bauplatz J4), 1220 Wien
Planungsbeginn
12/2016
Baubeginn
05/2018
Fertigstellung
08/2020
Baukosten
33,00 Mio. (netto)
Auftragsumfang
Architekturplanung gemeinsam mit
Helen&Hard Architekten

Wien zählt zu den am stärksten wachsenden Städten in Europa. Im Osten der Stadt entsteht mit der Seestadt Aspern, eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas.

Das Baufeld J4 liegt zentral inmitten des „Seeparkquartiers“ am südlichen Ufer des Sees und unweit der U-Bahn-Station Seestadt und stellt damit einen der besten Bauplätze dar.

Das Projekt gliedert sich in drei Bauteile, die um einen großzügigen, naturnahen Innenhof angeordnet sind. Vorgesehen ist, dass in diesen drei Bauteilen ein multifunktionales Nutzungskonzept verwirklicht wird. Vorgesehen ist die Unterbringung des Gästehauses der Wiener Universitäten und Fachhochschulen, einer Volkshochschule, Büronutzungen und Wohnungen. Zusätzlich werden im Erdgeschoss infrastrukturelle Nutzungen, wie zum Beispiel ein Drogeriemarkt und Gastronomie angeboten.

Die drei Baukörper sind in ihrer Gebäudehöhe jeweils gestaffelt. Die Hochpunkte orientieren sich jeweils zu einem öffentlichen Platz. An diesen markanten Gebäudestellen befinden sich die Zugänge der einzelnen Bauteile, und werden durch ein ebenfalls gestaffeltes und vollverglastes Atrium, den sogenannten „Magic Cave“, optisch verstärkt. Durch die Staffelung der Geschosse entstehen begrünte Dachgärten für die Bewohner. Die durchschnittliche Trakttiefe von 13m sorgt für optimale Belichtung der Wohnräume.

Das Projekt setzt auf Nachhaltigkeit, die durch den Materialeinsatz in Form von Holz und der großzügigen Begrünung zum Ausdruck kommt. Das „Seeparkquartier“ ist weitestgehend autofrei geplant, weshalb auf dem Bauplatz J4 keine Stellplätze hergestellt werden.