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Canisianum Innsbruck – Gewonnen!

Wir freuen uns, dass wir mit unseren Überlegungen zur Neu- bzw. Umnutzung des denkmalgeschützten Bestandes dazu beitragen können, dass diese Immobilie auch in den kommenden Jahren zeitgemäß genutzt werden kann. Das Collegium Canisianum wurde 1910 als Theologenkonvikt im Innsbrucker Stadtteil … Weiterlesen

Canisianum, Innsbruck

Projektdaten

Verfahren
Wettbewerb
Bauherr
Collegium Canisianum
Sillgasse 6
6020 Innsbruck
Auftraggeber
Collegium Canisianum
Sillgasse 6
6020 Innsbruck
Ort
Tschurtschenthalerstraße 7, 6020 Innsbruck
Planungsbeginn
01/2020
Baubeginn
03/2021
Fertigstellung
08/2022
Baukosten
13,13 Mio. (netto)
Auftragsumfang
Generalplanung, ÖBA

Das Konzept der Generalsanierung des Studentenheims Canisianum Innsbruck orientiert sich in allen funktionalen, technischen und gestalterischen Komponenten an den drei Prinzipien Wohnqualität, Nachhaltigkeit und Klarheit. Diese sollen das 1910/11 als Theologenkonvikt Collegium Canisianum zeitgemäß und zukunftsfähig machen, damit der Betrieb auch in den kommenden Jahrzehnten fortgesetzt und optimiert werden kann. Die Integration moderner baulicher Strukturen in ein historisches Gebäude mit denkmalgeschützter Bausubstanz stellt an sich schon eine Herausforderung dar. Durch die umfassende Neuorganisation erhöht sich die Zahl der Betten von 164 auf 225. Davon entfallen 193 Heimplätze auf Einzelzimmer. Damit die Wohnqualität der Studierenden nicht zu kurz kommt werden alle Einheiten mit einer Nasszelle sowie Kochnische ausgestattet. Weiter stehen den Studierenden über 1.500m² an Gemeinschaftsflächen zur Verfügung. Die Gemeinschaftsräume gliedern sich in Bereiche, die den Wohneinheiten zugeordnet sind und diese in unmittelbarer räumlicher Nähe ergänzen, sowie in jene Räume, die dem ganzen Heim zur Verfügung stehen. Für jeweils ca. 20 Zimmer steht in unmittelbarer Nähe ein Gemeinschaftsraum mit Gemeinschaftsküche zur Verfügung. Hier soll sich das Gemeinschaftsleben im unmittelbaren Umfeld der Zimmer entwickeln. Die großzügigen Räume in der Mittelzone des Gebäudes werden hingegen durch zusätzliche Nutzungen aufgewertet. Hier gibt es im Tiefparterre einen Erholungssaal, einen Multifunktionssaal, der beispielsweise mit Tischtennis-, Tischfußball- und Billardtischen ausgestattet ist, einen Partyraum, einen Fitnessbereich und einen Meditationsraum. Die denkmalgeschützte Kapelle findet im Normalbetrieb als Studierzimmer Verwendung. Diverse Lagerräume, eine Waschküche, ein Fahrradraum sowie die nutzbaren Außenanlagen ergänzen das Angebot. In Kombination mit einer nachhaltigen Sanierung bzw. Erneuerungen der gesamten haustechnischen Anlagen kann ein wirtschaftlicher Betrieb in Zukunft garantiert werden.