ISTA Wirtschaftshof, Maria Gugging

Projektdaten

Verfahren
Verhandlungsverfahren
Bauherr
NÖ Landesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
Auftraggeber
STRABAG AG
Donau-City-Straße 9
1220 Wien
Ort
Am Campus 1, 3400 Maria Gugging
Planungsbeginn
09/2023
Baubeginn
10/2025
Fertigstellung
04/2026
Baukosten
keine Angabe
Auftragsumfang
Generalplanung
Vorentwurf, Entwurf und Einreichung: G.o.y.a. Group Of Young Architects

Der geplante Wirtschaftshof wird sich in einer strategisch wichtigen Lage im ISTA Campus in Maria Gugging, zwischen der Haselbachgasse und der Ringroad befinden. Dieser Standort bietet nicht nur verkehrstechnisch eine gute Anbindung, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Campus. Der Neubau ist notwendig, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Für eine effiziente Logistik sind erweiterte Kapazitäten und eine optimierte Infrastruktur unerlässlich. Der Wirtschaftshof wird zudem dazu beitragen, die Funktionalität und Flexibilität der Betriebsabläufe zu verbessern und gleichzeitig ein ansprechendes, nachhaltiges Erscheinungsbild gewährleisten.
Die Kubatur des Grundstücks bestimmt maßgeblich die Grundfläche des Gebäudes. Der Entwurf sieht vor, das Erdgeschoss zurückzuziehen, um einen großzügigen Vorplatz zu schaffen, der ausreichend Wende- und Rangiermöglichkeiten bietet.
Der Sichtbeton des Erdgeschosses und die begrünten Fassaden sorgen für eine Integration des Gebäudes in die Umgebung. Eine transluzente Fuge aus Profilglas schafft eine optische Trennung zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss. Das Erdgeschoss, das die Gerätehalle und den Vorhof beherbergt, ist durch eine begrünte Mauer von der Hauptstraße abgeschirmt, wodurch es dezent in den Hintergrund tritt.
Im Kontrast dazu wird das Obergeschoss innen als Holzmassivbau gestaltet, während außen ein Holzfachwerk mit einer diagonalen Holzlamellenfassade versehen wird.
Der Vorhof zur Haselbachgasse wird durch eine kupferfarbene Lochblecheinfriedung geschützt, die sich auch in den Fenster- und Türrahmen widerspiegelt.
Begrünungen in der Uferzone und an der Fassade fördern die Biodiversität und die Versickerung des Wassers. Die Gestaltung der Erdgeschosswanne sorgt dafür, dass die Ausgleichs- und Uferflächen des Wildbaches erhalten bleiben, was einen positiven Einfluss auf das Hochwasserverhalten hat. Eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach soll den Energiebedarf des Gebäudes decken.