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ISTA Wirtschaftshof, Maria Gugging – Fertigstellung

Mit der schlüsselfertigen Übergabe und der feierlichen Inbetriebnahme wurde das Bauprojekt des neuen Wirtschaftshofs am Campus des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Maria Gugging (Klosterneuburg) erfolgreich abgeschlossen. Der Neubau befindet sich an einer strategisch zentralen Stelle des … Weiterlesen

ISTA Wirtschaftshof, Maria Gugging – Innenarbeiten bald abgeschlossen

Der Baufortschritt verläuft weiterhin planmäßig. Im Obergeschoss laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die Elektroinstallationen sowie die Montage der abgehängten Decken und der hochwertigen Sichtholzverkleidungen sind aktuell in vollem Gange. Die Profilgläser für das Lichtband zwischen dem Sockel und dem Obergeschoss … Weiterlesen

ISTA Wirtschaftshof, Maria Gugging – Gleichenfeier

Am 12. März 2026 versammelten sich Bauherr:innen, Bauarbeiter:innen und Architekt:innen zur feierlichen Gleichenfeier des neuen Wirtschaftshofs am ISTA Campus in Maria Gugging. Dieser besondere Anlass markiert einen wichtigen Meilenstein im Bauprozess und wird traditionell gefeiert, sobald der Rohbau des Gebäudes … Weiterlesen

ISTA Wirtschaftshof, Maria Gugging

Projektdaten

Verfahren
Verhandlungsverfahren
Bauherr
NÖ Landesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
Auftraggeber
STRABAG AG
Donau-City-Straße 9
1220 Wien
Ort
Am Campus 1, 3400 Maria Gugging
Planungsbeginn
09/2023
Baubeginn
10/2025
Fertigstellung
07/2026
Baukosten
keine Angabe
Auftragsumfang
Generalplanung
Vorentwurf, Entwurf und Einreichung: G.o.y.a. Group Of Young Architects

Der Wirtschaftshof befindet sich in einer strategisch wichtigen Lage auf dem ISTA Campus in Maria Gugging, zwischen der Haselbachgasse und der Ringroad. Dieser Standort bietet nicht nur verkehrstechnisch eine gute Anbindung, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Campus. Der Neubau war notwendig, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Für eine effiziente Logistik sind erweiterte Kapazitäten und eine optimierte Infrastruktur unerlässlich. Der Wirtschaftshof trägt zudem dazu bei, die Funktionalität und Flexibilität der Betriebsabläufe zu verbessern und gewährleistet gleichzeitig ein ansprechendes, nachhaltiges Erscheinungsbild.
Die Kubatur des Grundstücks bestimmt maßgeblich die Grundfläche des Gebäudes. Das Erdgeschoss ist zurückgezogen, um einen großzügigen Vorplatz zu schaffen, der ausreichend Wende- und Rangiermöglichkeiten bietet.
Der Sichtbeton des Erdgeschosses und die begrünten Fassaden sorgen für eine Integration des Gebäudes in die Umgebung. Eine transluzente Fuge aus Profilglas schafft eine optische Trennung zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss. Das Erdgeschoss, das die Gerätehalle und den Vorhof beherbergt, ist durch eine begrünte Mauer von der Hauptstraße abgeschirmt, wodurch es dezent in den Hintergrund tritt.
Im Kontrast dazu ist das Obergeschoss innen als Holzmassivbau gestaltet, während außen ein Holzfachwerk mit einer diagonalen Holzlamellenfassade versehen ist.
Der Vorhof zur Haselbachgasse ist durch eine kupferfarbene Lochblecheinfriedung geschützt, die sich auch in den Fenster- und Türrahmen widerspiegelt.
Begrünungen in der Uferzone und an der Fassade fördern die Biodiversität und die Versickerung des Wassers. Die Gestaltung der Erdgeschosswanne sorgt dafür, dass die Ausgleichs- und Uferflächen des Wildbaches erhalten bleiben, was einen positiven Einfluss auf das Hochwasserverhalten hat. Eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach deckt den Energiebedarf des Gebäudes.