Omega-Haus, Offenbach am Main

Projektdaten

Verfahren
Auswahlverfahren
Bauherr
Omega Immo Offenbach GmbH
Rudolf Diesel-Strasse 5
65760 Eschborn
Auftraggeber
Omega Immo Offenbach GmbH
Rudolf Diesel-Strasse 5
65760 Eschborn
Ort
Strahlenberger Strasse 11-17, Offenbach am Main
Planungsbeginn
01/2020
Baubeginn
01/2021
Fertigstellung
02/2023
Baukosten
60,00 Mio. (netto)
Auftragsumfang
Architekturplanung

Das 1994 errichtete Omega-Haus in Offenbach am Main soll als Multi-Tenant-Haus adaptiert bzw. saniert werden sowie durch bauliche Maßnahmen und Maßnahmen zur Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung aufgewertet werden.
Das im Stadtteil Kaiserlei situierte Bestandsgebäude besteht aus den vier Bauteilen A, B, C und D und setzt sich aus einer zentralen Rotunde mit neun Obergeschossen und vier angegliederten Schenkeln mit jeweils sechs Obergeschossen zusammen.
Die vier Bauteile sind mit einer gemeinsamen Tiefgarage unterbaut. Die Büroeinheiten werden neukonzeptioniert um eine kleinstmögliche, nutzungstechnisch und vermietungstechnisch sinnvolle Teilung der Bestandsflächen zu erreichen. Daraus resultieren Einheiten, die in verschiedenen Bürotypologien, wie Großraumbüros, Zellenbüros oder auch Mischvarianten realisierbar sind. Den Erdgeschossbereichen aller vier Bauteile, wo vormals Büros untergebracht waren, werden neue Nutzungen zugeführt. Demnach beinhaltet Bauteil A eine Einzelhandelsfläche, einen dafür zugeordneten Anlieferungsbereich, eine Kantine und Bürolagerflächen. Im Erdgeschoss von Bauteil B befindet sich ein Fitnessstudio und im Bauteil C teilen sich eine Kindertagesstätte und eine Büroeinheit die EG-Fläche. Bauteil D beinhaltet Meetingräume in verschiedenen Größen für 6 bis 25 Personen.
Gezielte Interventionen im Bereich der Sockelzone dienen einerseits zur gestalterischen Aufwertung der Schauseiten an der Strahlenberger Straße, sowie zur Schaffung von Präsentationsflächen für die neuen Erdgeschossnutzungen Einzelhandel und Fitnessstudio. Hierfür werden die doppelflügeligen Terrassentüren im Erdgeschoss der genannten Bereiche durch großflächige Schauseitenverglasungen ersetzt. Oberhalb der Schauseitenverglasungen wird ein, aus vorgehängten Aluminium-Lamellen bestehendes, Fassadenband angebracht.
Die farbliche Gestaltung des Fassadenbandes orientiert sich an der neuen, mit Blautönen verlaufenden, Farbgebung der Rotundenverglasungen. Die Rotundenfassade erhält ein neues, farblich geändertes Erscheinungsbild, welches über die neue Farbgebung der Verglasungen erzielt wird. Das bestehende, grün-monochrome, stark spiegelnde Fassadenbild wird durch ein, in Blautönen verlaufendes, verpixeltes Muster ersetzt. Innerhalb der vier Blautönen wird noch eine weitere farbliche Abstufung durch transparente, und opake Verglasungen erreicht. Die hinterlüfteten Fassaden mit Natursteinverkleidungen (Granit) bzw. Glasausfachungen werden im Bestandszustand beibehalten.